Erweiterte Attribute (EAs) sind ein besonderes Feature von
&os2; und erlauben es, beliebige Informationen mit einem
Dateisystemobjekt (Datei oder Ordner) zu speichern. Diese Informationen
sind nicht Bestandteil der Daten in der Datei, sondern werden zusammen
mit der Datei im
Dateisystem gespeichert.
Im Gegensatz zu den herk”mmlichen
Dateiattribut-Bits
bestehen die erweiterten Attribute aus einer Liste von
Schl�sselw”rtern mit Werten, entweder als Text oder im Bin„rformat.
Anwendungen k”nnen ihre eigenen EA-Schl�sselw”rter definieren.
Eine Reihe von Schl�sseln sind jedoch f�r das System reserviert
und werden z.B. von der Arbeitsoberfl„che benutzt. Diese bezeichnet
man als "Standard-EAs", und ihre Schl�ssel beginnen mit einem
Punkt.
Details siehe
"Standard-EAs".
Sie k”nnen die erweiterten Attribute eines Dateisystemobjekts
ansehen, indem Sie das
Einstellungsnotizbuch
des Objekts ”ffnen und zu der zweiten "Datei"-Seite wechseln.
Hinweise:
- Die GesamtgrӇe der EAs eines jeden Dateisystemobjekts
ist auf 64 KB pro Objekt beschr„nkt.
- Die Dateisysteme, die mit &os2;
geliefert werden
(HPFS, JFS und FAT) unterst�tzen erweiterte Attribute. Jedoch ist dies nicht
notwendigerweise der Fall bei Dateisystemen dritter Anbieter oder bei
Netzwerk-Laufwerken auf einem entfernten Server. EAs k”nnen verloren gehen,
wenn Dateien zwischen Dateisystemen kopiert werden, die keine EAs unterst�tzen.
- Wenn Sie ein Volumen sowohl unter &os2; als auch unter einem anderen
Betriebssystem benutzen, das keine erweiterten Attribute erkennt, zerst”rt
das andere Betriebssystem m”glicherweise die erweiterten Attribute von &os2;.
Dies ist am wahrscheinlichsten bei dem FAT-Dateisystem, welches von beinahe
allen Betriebssystemen unterst�tzt wird.
- Um den gesamten Plattenplatz zu erfahren, der f�r EAs auf einem Laufwerk
verbraucht wird, w„hlen Sie "Datentr„ger pr�fen" in dem
&popmenu; eines Laufwerks.
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