Beim Kopieren oder Verschieben von Objekten des Dateisystems (&link_datafiles; oder &link_folders;) zwischen verschiedenen Laufwerken sollten Sie darauf achten, daá es Einschr„nkungen geben kann, wenn die Laufwerke unterschiedliche Dateisysteme verwenden.
  1. Andere Betriebssysteme (wie DOS oder Windows) wissen nichts von &os2;s Erweiterten Attributen. Das ist wahrscheinlich nur beim FAT-Dateisystem problematisch, da DOS oder Windows zuerst einmal �berhaupt keine HPFS- oder JFS-Volumen lesen k”nnen. Wenn man aber unter diesen Betriebssystemen mit &os2;-Dateien arbeitet, k”nnten deren Erweiterte Attribute verloren gehen.

  2. Kopiert oder verschiebt man eine Datei von einem mit HPFS oder JFS formatierten Laufwerk auf ein mit dem FAT-Dateisystem formatiertes, k”nnte das System den Dateinamen gem„á der Einschr„nkungen der FAT-8+3-Namensgebung abschneiden. Der originale lange Dateiname wird dann in den Erweiterten Attributen der Datei abgespeichert. Wenn Sie sich jedoch die Dateien mit einem anderen Betriebssystem anschauen, werden Sie nur den kurzen Dateinamen sehen k”nnen.

    Beachten Sie, daá Disketten immer mit dem FAT-Dateisystem formatiert werden.

  3. Die oben beschriebene automatische Konvertierung der Dateinamen funktioniert nur, wenn zum Kopieren oder Verschieben der Dateien die Workplace Shell von &os2; verwendet wird. Nutzt man hingegen eine Befehlszeile (beispielsweise die Befehle COPY und XCOPY) zum Kopieren oder Verschieben von Dateien, die nicht der 8+3-Namenskonvention von FAT entsprechen, so schl„gt der Vorgang einfach fehl.