Das Network Basic Input/Output System (NetBIOS) ist das
Netzwerkprotokoll,
welches heutzutage von den meisten
lokalen Netzwerken (LANs)
benutzt wird.
NetBIOS wurde von IBM f�r die fr�hesten PC-Netzwerke geschrieben
und dann von Microsoft �bernommen. Seitdem ist es ein De-Facto-Industriestandard
und wird von den meisten Betriebssystem, unter anderem &os2; und Microsoft Windows,
unterst�tzt. Linux unterst�tzt NetBIOS �ber die zus„tzliche Samba-Software.
Da die beiden Protokolle unterschiedlichen Zwecken dienen,
bestehen mehrere Unterschiede zwischen &link_tcpip; und NetBIOS, sowohl
was die Systemschnittstellen betrifft als auch wie der Benutzer mit den
Protokollen umgeht. TCP/IP dient prim„r dazu, globale Netzwerke wie
das &link_internet; zu versorgen, w„hrend NetBIOS in LANs eine h”here
Leistung bringt. Deswegen werden auf den meisten Rechnern beide Protokolle
installiert.
- NetBIOS weist den Rechnern im Netzwerk keine statischen Adressen
zu. Statt dessen tr„gt jeder Rechner einen Namen und exportiert die
freigegebenen Ressourcen ebenfalls als Namen. Daher wird
�blicherweise �ber den Rechner- und den Ressourcennamen auf Ressourcen
zugegriffen.
- NetBIOS selbst stellt keinen Transport-Mechanismus zur
Verf�gung. Traditionell wird f�r NetBIOS NetBEUI als Transportmechanismus
benutzt, welcher automatisch mit der &os2;-Unterst�tzung f�r NetBIOS
installiert wird. Sie k”nnen jedoch mit
"NetBIOS �ber TCP/IP" auch ausw„hlen, daá TCP/IP als Transportmechanismus
benutzt wird.
- Bei NetBIOS verwaltet das Betriebssystem selbst die Netzwerk-Ressourcen
und kann so automatisch Standard-Dateizugriffe auf entfernte Rechner
umleiten. Sie k”nnen z.B. einem NetBIOS-Namen einen Laufwerksbuchstaben
zuweisen und auf den entfernten Rechner so zugreifen, als w„re er Bestandteil
Ihres eigenen Rechners.
&os2; wird mit dem
&link_peer; geliefert, der es, wenn er installiert ist, erlaubt, Ressourcen
f�r Ihr LAN freizugeben und auf entfernte Ressourcen zuzugreifen.